MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT

Das Programm von 08:30 bis 15:30 ist ein Pflichtprogramm für alle Schülerinnen und Schüler.

Auf Wunsch wird noch für Kinder mit nicht-deutscher und nicht-englischer Muttersprache ein muttersprachliches Modul (z.B. Chinesisch, Serbisch, Russisch usw.) angeboten. Hierbei wird besonderen Wert auf die Entwicklung der eigenen Sprache gelegt.

Zahlreiche Studien bestätigen, dass Bilingualismus im jungen Alter den Lernprozess positiv beeinflusst. Anders als bei einsprachigen (monolingualen) Kindern, verbessert sich die kognitive Fähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit wird weiter ausgeprägt.

Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass Kinder sich umso besser in anderen Sprachen zurechtfinden, je besser sie ihre Herkunftssprache, ihre erste Sprache beherrschen. Sie sind sprachbewusster und können die sprachlichen Strukturen besser reflektieren. Darüber hinaus konkurriert Herkunftssprachenunterricht in keiner Weise mit den Fördermaßnahmen in Deutsch und kann diese durch gezielte Motivation und Sprachvergleiche im Herkunftssprachenunterricht und Deutschunterricht sogar noch stärken. Eine offizielle Zeugnisnote für die Herkunftssprache verstärkt die Wertschätzung für diese, zudem fördert Herkunftssprachenunterricht die interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, indem beispielsweise die unterschiedlichen kulturellen Eigenschaften des Herkunftslandes und Österreichs einander gegenübergestellt und reflektiert werden.

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